Dieses Nest hatte einen Durchmesser von ca 2,8m und war verhältnismäßig instabil, dadurch, dass die Störche das Nest immer weiter zur Giebelseite hin aufgebaut hatten. Auch die Holzunterkonstruktion war morsch und musste erneuert werden.
In einem ersten Arbeitsschritt wurde das Nest Schicht um Schicht abgebaut, das Nestmaterial füllte zwei Anhänger. Interessante Fundstücke dieses Jahr: Ein Alu-Teelöffel und eine Metallklammer. Leider fanden sich auch viele Plastikteile und Bindegarne. Diese können besonders den Jungstörchen zum Verhängnis werden.
Die Arbeiten wurden von einem RBB Filmteam begleitet.
Der Dachreiter wurde abgenommen und es zeigten sich leichte Schäden am Dach, dort, wo das schwere Gewicht des Nestes auf die Firstziegel gedrückt hatte. Einige Ziegel wurden ausgetauscht und dann eine neue Holzkonstruktion aufgesetzt.
Auf der neuen Unterlage wurde ein sogenannter Kranz (ein großes Gebinde aus Birkenzweigen) befestigt und mit Heu und umgedrehten Grassoden befüllt. Nun können die Störche kommen und ihren Neubau beziehen!
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